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Personalkarussell

Zum Ende der Saison 2025/2026 und für die neue Saison 2026/2027 hat Dynamo Dresden (SGD) einen umfangreichen personellen Umbruch vorgenommen, sowohl im Kader als auch im Betreuerstab. Unser Verein schaffte nach einer sensationellen Rückrunde den Klassenerhalt und bleibt in der 2. Bundesliga. Unter Sportchef Sören Gonther und Cheftrainer Thomas Stamm (dessen Vertrag verlängert wurde) wurde der Kader deutlich verstärkt. Nun gibt es zahlreiche Zu- und Abgänge sowie Anpassungen im Trainer- und Betreuerstab.

Trainer- und Funktionsteam-Veränderungen

Heiko „Scholle“ Scholz (langjähriger Co-Trainer und Vereinsikone): Er scheidet als Co-Trainer der Profimannschaft aus und wechselt in den Übergangsbereich zwischen U21 und Profis (Verbindungstrainer für Talente).
Sebastian König (bisher U21-Cheftrainer): Er übernimmt zusätzlich Aufgaben als Co-Trainer bei den Profis neben seiner Nachwuchsarbeit.2
Justin „Leo“ Löwe: Er ist nicht mehr Teammanager der Profis. Es gibt Gespräche über eine mögliche andere Rolle bei der SGD.
Martin Börner: Er kehrt zur SGD zurück (zuvor bis 2020 in verschiedenen Rollen, u. a. Teammanager) und übernimmt als „Administrativer Leiter Sport“ gebündelte Aufgaben von Löwe und anderen.
Christian Knoll (bisher Leiter Lizenzbereich): Wechselt in den kaufmännischen Bereich (Leiter Finanzen), bleibt aber für Frauenfußball und Fußballschule zuständig.Weitere Details zu Athletik-, Torwart- oder Physiotherapie-Team sind nicht prominent verändert worden. Der Fokus liegt auf stärkerer Verzahnung von Nachwuchs und Profis.

Spieler: Zugänge (Neuzugänge)

Dynamo hat einen Rekord an Neuzugängen vermeldet (mindestens 8–9 prominente) und weitere angekündigt, darunter einige sehr wichtige.
Robert Wagner (Zentrales Mittelfeld, von SC Freiburg – fest verpflichtet nach Leihe).
Nicolai Rapp (Defensives Mittelfeld, ablösefrei vom Karlsruher SC).
Brooklyn Ezeh (Linker Verteidiger, von Hannover 96).
Ahmet Muhamedbegovic (Innenverteidiger, ablösefrei von NK Olimpija Ljubljana).
Tobias Raschl (Zentrales Mittelfeld, ablösefrei von Preußen Münster).
Simon Straudi (Rechter Verteidiger, ablösefrei von Energie Cottbus).
Kenneth Schmidt (Innenverteidiger, ablösefrei von Fortuna Düsseldorf).
Kaan Inanoglu (Mittelstürmer, von Eintracht Frankfurt II).
Quentin Enold (eigener U19-Nachwuchs), Rückkehrer aus Leihen wie Jonas Oehmichen, Dennis Duah, Robin Meißner (teilweise fest oder temporär). Der Trainingsauftakt zeigte bereits mehrere neue Gesichter; weitere Transfers (z. B. Innenverteidiger) waren geplant.

Spieler: Abgänge

Viele Leihspieler kehrten zu ihren Stammvereinen zurück, dazu Abgänge und ein Karriereende:
Kofi Amoako (Defensives Mittelfeld, für ca. 1,8 Mio. € zum Hamburger SV).
Stefan Kutschke (Mittelstürmer, Karriereende).
Claudio Kammerknecht (Innenverteidiger, ablösefrei zu Waldhof Mannheim).
Konrad Faber, Julian Pauli, Thomas Keller*, Jason Ceka, Ben Bobzien u. a. (Rückkehr aus Leihen).
Sascha Risch, Jan-Hendrik Marx (ablösefrei zu anderen Klubs), Vinko Sapina (zu Ingolstadt), Dominik Kother (fest zu MSV Duisburg nach Leihe).
Leihen: Tony Menzel (zu RW Essen), Marlon Faß u. a.
Transferbilanz: Leicht positiv (Einnahmen höher als Ausgaben, ca. +750 Tsd. €). Viele junge, entwicklungsfähige Spieler kamen, erfahrene oder ausgeliehene Spieler gingen.

Zusammenfassung: Dynamo setzt auf Verjüngung und Verstärkung in Abwehr und Mittelfeld bei gleichzeitiger Kontinuität auf der Trainerposition (Stamm). Der Kader ist deutlich umgebaut, mit Fokus auf Ausbildung und Integration von Talenten. Für den aktuellsten Stand (Stand Juli 2026) empfehle ich die offizielle Dynamo-Website oder Transfermarkt, da letzte Feinjustierungen möglich sind.
Lektion gelernt? Birne statt Scholle – die SGD geht in die Vollen!
Zum Ende der Saison 2025/2026 und für die neue Spielzeit 2026/2027 hat Dynamo Dresden mal wieder den großen Besen rausgeholt und den Kader sowie den Staff kräftig durchgefegt. Bleiben in der 2. Bundesliga? Ja. Aber mit frischem Wind, neuen Gesichtern und einem Hauch von „diesmal machen wir’s richtig“. Unter Sportchef Sören Gonther und dem verlängerten Cheftrainer Thomas Stamm wird ordentlich umgebaut – und das mit einem Augenzwinkern, das man fast schon als Lektion aus der Vergangenheit interpretieren könnte. Aber leider nicht überall.

Unverständlich: Scholle geht, Börne kommt – die Börne-Scholle-Rochade

Der absolute Fan-Favorit und Vereinslegende Heiko „Scholle“ Scholz verlässt den Co-Trainer-Posten bei den Profis. Stattdessen wird er jetzt als Verbindungsmann zwischen U21 und Profis eingesetzt – quasi der Talente-Flüsterer. Respekt, Scholle bleibt erhalten, nur eben mit etwas mehr Nachwuchs-Patenschaft statt Profi-Bank. Trainer Stamm mit gelegentlichen egozentrischen Tendenzen hat bekanntlich schon länger an der Maßnahme gearbeitet.
An seine Stelle rückt Sebastian König (bisher U21-Chef), der jetzt doppelt schuftet: Nachwuchs fördern und den Profis helfen. Die Chemie mit Trainer Stamm stimmt offenbar. Hier nicht mehr, denn Justin „Leo“ Löwe ist als Teammanager raus, sang- und klanglos. Scholle wurde im Geiste wenigstens noch mit dem neuen Saisontrikot geehrt. Für Leo gab’s nur den berühmt-berüchtigten warmen Händedruck.
Dafür stockte einem beim Nachfolger der Atem. Eine echte „Legende“ feiert ein Comeback: Martin „Börne“ Börner kehrt als „Administrativer Leiter Sport“ zurück. Börne statt Scholle – die SGD hat hier offenbar eine Lektion nicht gelernt. Eigenkündigung, kuriose Rückholung und nochmal Kündigung. Flirt mit dem Schacht und Job bei den Fischköppen. Wer sitzt eigentlich im Aufsichtsrat und stimmt sowas zu? Todsünde: Stichwort Dritte un deren Abmeldung per Fax vom Spielbetrieb, illfähriger Fanbeauftragter unter Maas, Wasserträger für Minge. Als Nächster wird wahrscheinlich Christian Fiel von den Dosen zurück abgeworben. Es gibt auch im Profigeschäft die berühmten roten Linien. Für diejenigen, welche Dynamo in den letzten 2 Jahrzehnten gelebt haben, ein absolutes No.-Go. Börner übernimmt gleich mehrere Aufgaben auf einmal, der Mann ist quasi der neue Multiboy im Verein. Da muss man fest im Glauben sein dass es dieses Mal funktioniert.

Christian Knoll wechselt vom Lizenzbereich in die Finanzen (bleibt aber für Frauen und Fußballschule zuständig). Der Rest des Staffs (Athletik, Torwarte etc.) bleibt größtenteils stabil. Fazit: Mehr Verzahnung zwischen Jung und Alt, weniger Chaos – hoffentlich.
Auf dem Platz: Neuzugänge en masse – der Rekord-Sommer
Dynamo hat richtig zugeschlagen und einen wahren Neuzugang-Rekord hingelegt (mindestens 8–9 feste Neue plus Rückkehrer). Der Trainingsauftakt sah aus wie eine Kennenlernparty immerhin, die ersten testspiele waren bereist zweistellige Schützenfeste.
Robert Wagner (Mittelfeld, fest aus Freiburg) – endlich ganz da.
Nicolai Rapp (defensives Mittelfeld, ablösefrei aus Karlsruhe) – Erfahrung pur.
Brooklyn Ezeh (links hinten, aus Hannover) – der Name klingt schon etwas nach Action.
Ahmet Muhamedbegovic (Innenverteidiger, aus Slowenien) – Abwehr-Bollwerk.
Tobias Raschl (Mittelfeld, aus Münster), Simon Straudi (rechts, aus Cottbus), Kenneth Schmidt (Innenverteidiger, aus Düsseldorf) und Kaan Inanoglu (Sturm, von Frankfurt II).
Dazu Eigengewächs Quentin Enold und diverse Leih-Rückkehrer wie Jonas Oehmichen.

Geschäftsführer Gonther hat ordentlich eingekauft. Der Kader wirkt jünger, hungriger und vor allem: tiefer.

Abgänge: Aufräumen mit Stil (und ein bisschen Wehmut)

Kofi Amoako geht für knapp 1,8 Mio. € zum HSV – guter Deal. Geholt hatte ihn bekanntlich Ex-Geschäftsführer Thomas Brendel für 300.000€.

Stefan Kutschke beendete die Karriere – danke für alles, Kutsche! Vielleicht ist die Karriere im Verein eine Chance.

Claudio Kammerknecht, Sascha Risch, Jan-Hendrik Marx, Vinko Sapina und Co. Hatten ihren Zenit in Liga 3 erreicht und suchen nun ihre Chance bei anderen Klubs.